Ergebnisse Online-Umfrage
Ergebnisse der Online-Umfrage
In Vorbereitung auf die Veranstaltung wurde unter den TeilnehmerInnen der Veranstaltung eine Online-Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage finden sie hier:


In welchen Bereichen sehen Sie für die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft in Österreich aktuell Handlungsbedarf?
1) In welchen Bereichen besteht Handlungsbedarf?
Wirtschaft
- Abfall- und Recyclingwirtschaft
- Autoindustrie
- Bauwirtschaft
- Energiewirtschaft
- Gastronomie
- Handel
- Holzbranche
- Kunststoffindustrie
- Lebensmittelindustrie
- Metallindustrie
- Textilbranche
- Unterhaltungselektronik
- Verpackungsindustrie
- Wasserwirtschaft
- Gesamte Wertschöpfungskette
Landwirtschaft
Gesellschaft
Öffentlicher Sektor
Gesetzgebung
2) Was gilt es zu verändern?
- Stärkung von ReUse, Recycling und Upcycling
- Stärkung des Reparatur- und Dienstleistungssektors
- Vermeidung bzw. Reduktion von Materialverbrauch, Lebensmittelverschwendung, Elektroschrott, Plastik, Verpackungsmüll (z.B Einwegverpackungen)
- Rückgewinnung von Rohstoffen aus Sach- und Konsumgüterproduktion, verbesserte Mülltrennung
- Ökologisches, langlebiges, kreislauforientiertes Produktdesign, ökologische Produktdeklaration
- Dialog und Einbezug aller Bereiche, insbesondere der Wirtschaft (auch KMUs)
- Forcierung biologischer Landwirtschaft und erneuerbare Energiesysteme
- Reduktion der thermischen Verwertung recycelbarer Materialien/Produkte
- Public Social Responsibility
- Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung
- Positive Positionierung von Kreislaufwirtschaft bei EntscheidungsträgerInnen in Wirtschaft, Politik, öffentlicher Verwaltung und Bevölkerung
- Ausrichtung gesetzlicher Rahmenbedingungen auf die Kreislaufwirtschaft (Vorgaben zur Produktgestaltung, Förderung von ReUse & Recycling, "Ressourcenmanagementgesetz", Überdenken des Abfallbegriffes, Adaptierung AWG in ein Kreislaufwirtschaftsgesetz, Adaptierung Bauordnung/ Elektrogeräteverordnung, kein Marktzugang für Single-Use Praktiken, klare Rechtslage in allen Phasen der Kreislaufwirtschaft, Vorbereitung zur Wiederverwendung ist keine Abfallbehandlung)
- Einsatz von ökonomischen Instrumenten (Ökosteuer, Ressourcenverbrauchssteuer bei Entlastung von Arbeit, Reduktion der USt für Reparaturleistung und ReUse-Produkte, Pfand auf Einweggebinde)
- Export von Recyclingtechnologien und Prozess-Know-How
Wie kann auch die ländliche Entwicklung von der Kreislaufwirtschaft profitieren?
- Regionale Kreisläufe initiieren oder stärken: schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen
- Kleinräumige Ökoparks, Wirtschaftsparks, Aufbereitungszentren
- Lokale Ressourcen nutzen, altes Wissen/Handwerk aktivieren und austauschen
- Regionale Reparatureinrichtungen, regionale ReUse-Sammlungen
- Soziale Beschäftigungsprojekte am Land, öffentlichen Institutionen in den Regionen
- Öffentlichen Verkehrsverbindungen in den ländlichen Raum
- Vermeidung von Umweltbelastungen: Bodenschonung, Ressourcenschonung, weniger Dünger- und Pflanzenschutzmitteleinsatz
- Weniger Primärrohstoffe im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Verwandlung nutzengetriebener Kulturlandschaften in lebendige Lebensräume
- Verstärkte Nutzung biogener Rohstoffe und Verarbeitung zu innovativen Produkten, die am Ende der technischen Nutzungsdauer (kaskadische Nutzung) wieder direkt und/oder indirekt in den Produktionsprozess eingebunden werden
- Nachhaltige Produkte mit höherer Wertschöpfung
- Weniger Müll
- Weiterer Ausbau von Biolandwirtschaft
- Bewusstseinsbildung durch regelmäßige Veranstaltungen in Gemeinden und durch Best Practice
- Versorgung der städtischen Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln
- Förderung von Regionalität
- 3-D-Druck
