Best Practice Österreich

Hier finden Sie Beispiele von gelebter Kreislaufwirtschaft in Österreich. Beispiele aus anderen europäischen Ländern finden Sie unter Best Practice Europa.

  • Organisation/Unternehmen

    Volkshilfe gemeinnützige BetriebsGesmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Wien

    Sektor

    Sozialunternehmen

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    In 8 Second Hand Läden bieten wir sehr gut erhaltene Textilien und andere, gebrauchte Kleinwaren/Möbel zu sehr günstigen Preisen an. Darüber hinaus haben wir ein Reinigungs- und Hygieneservice , ein Räumungs- und Transportservice und betreiben Unternehmenskooperationen, in denen wir Dienstleistungen verschiedenster Art anbieten. Wir bieten befristete Dienstverhältnisse für Personen an, die langzeitarbeitslos sind bzw. die Altersgrenze von 50 Jahren schon überschritten haben. Ziel ist die Wiederintegration in den ersten Arbeitsmarkt.

  • Organisation/Unternehmen

    Caritas der Diözese St. Pölten

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Bundesland

    Niederösterreich

    Sektor

    Sozialunternehmen

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Seit vielen Jahrzehnten gehören zu den Hilfs- und Unterstützungsangeboten der Caritas der Diözese St. Pölten auch Einrichtungen im Bereich Re-Use. Dazu zählen neben den Recyclingbetrieben in denen Menschen mit Behinderung arbeiten, vor allem die carlas – die Secondhand-Läden der Caritas. Die carlas und carla-shops funktionieren als nachhaltiges und umfassendes Kreislaufsystem. Sachspenden erhalten eine zweite Chance und unterstützen Menschen in Not, die in den carlas verbilligt einkaufen können. Zusätzlich dienen die carlas als Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderungen und sind Lernbetriebe im Bereich der beruflichen Integration.

  • Volkshilfe shops

    www.volkshilfe-ooe.at

    Organisation/Unternehmen

    Volkshilfe Oberösterreich / Volkshilfe Arbeitswelt GmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Privatunternehmen

    Bundesland

    Oberösterreich

    Sektor

    Sozialunternehmen

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Mit 19 Verkaufslokalen und einem Aufbereitungsstandort ist die Volkshilfe der größte Anbieter von Gebrauchtwaren in Oberösterreich, als Lizenznehmer der Marke "ReVital" arbeiten wir in der Warenaufbringung eng mit der OÖ Abfallwirtschaft zusammen. Die Wiederverwendung von Produkten schont Ressourcen und Klima und schafft dauerhafte Arbeitsplätze und günstige Einkaufsmöglichkeiten für alle Menschen in der Region, in den sozialökonomischen Betrieben werden zudem am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen für den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben vorbereitet. 

  • GRAZ repariert

    www.grazrepariert.at

    Organisation/Unternehmen

    AGRE Abfallvermeidung

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Nachhaltige Entwicklung

    Schwerpunkt

    Abfallwirtschaft

    Kaputte Gegenstände landen zu oft im Abfall, obwohl ihre Reparatur ökologisch u. wirtschaftlich noch sinnvoll wäre. Zu häufig wird der Neukauf einer Reparatur vorgezogen. GRAZ repariert (GR) wirkt dieser Entwicklung durch Information und Bewusstseinsbildung entgegen u. versucht so, den Trend zum verfrühten Neukauf zu stoppen. GR ist ein von der ARGE Abfallvermeidung gemeinsam mit der Stadt Graz initiiertes Netzwerk von Reparaturbetrieben aller Branchen, sowie ehrenamtlichen Reparaturinitiativen. Kernstück der Initiative ist die Plattform grazrepariert.at, die es den BürgerInnen ermöglicht, im Falle der Reparaturnotwendigkeit schnell einen zuverlässigen Reparaturbetrieb in der Nähe zu finden.

  • Schulung zum ehrenamtlichen Abfallcoach

    www.arge.at/schulung-zum-ehrenamtlichen-abfallcoach/

    Organisation/Unternehmen

    ARGE Abfallvermeidung

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Nachhaltige Entwicklung

    Schwerpunkt

    Abfallwirtschaft

    Leider ist die Abfall-Trennmoral der steirischen Bevölkerung in letzter Zeit rückläufig. Um diesem Trend entgegen zu wirken und BürgerInnen intensiver über die Notwendigkeit der getrennten Abfallsammlung aufzuklären, hat die ARGE in Kooperation mit dem Land Steiermark die "Schulung zu ehrenamtlichen Abfallcoach" ins Leben gerufen. Seit 2015 werden in jährlichen Schulungsdurchgängen interessierte Personen, die mit der Abfalltrennung und Ressourcenverschwendung in ihrer Wohn- oder Arbeitsumgebung unzufrieden sind, in den Bereichen Abfallmanagement, Abfalltrennung,  Abfallvermeidung und Wiederverwendung sowie Konfliktmanagement ausgebildet, um anschließend ehrenamtlich beratend tätig zu werden.

  • Lifecycle Fassadendämmung

    www.winterface.at

    Organisation/Unternehmen

    wInterface GmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Privatunternehmen

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Baugewerbe (allgemein)

    Schwerpunkt

    Innovation und Investment

    Das ÖKO-Design der Winterface Fassadenmodule umfasst nicht nur die umweltrelevanten Eigenschaften wie Energieverbrauch, Abfallvermeidung und –Verwertung, es wird um die Gesichtspunkte Nachhaltigkeit, Materialeffizienz und Ressourcenschonung erweitert. Produkte werden verschnitt frei produziert und auf der Baustelle werden die Fassadenmodule abfallfrei montiert. Mit unserem patentierten Montagesystem kann die gesamte Fassade demontiert, sortenrein in die einzelnen Bauteile getrennt werden und dem Produktionsprozess für „Re-use“ wieder zugeführt werden. Jedes Fassadenmodul besitzt einen RFID Chip, worüber auf die Datenblätter der Bestandteile, Produktions- und Projektdaten zugegriffen werden kann.

  • Reparieren statt Wegwerfen - Reparaturbonus Oberösterreich

    www.land-oberoesterreich.gv.at/204744.htm

    Organisation/Unternehmen

    Amt der Oö. Landesregierung - Abteilung Umweltschutz

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Öffentliche Einrichtung (Behörde, öffentlicher Dienst)

    Bundesland

    Oberösterreich

    Sektor

    Öffentlicher Dienst

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Reparieren statt Wegwerfen - Land OÖ fördert Reparatur von Elektro-Haushaltsgeräten

    Eine Reparatur spart Geld und schont die Umwelt – die Lebensdauer des Gerätes wird verlängert und es werden keine Ressourcen für ein neues Gerät verbraucht. Das Land Oberösterreich fördert daher seit September 2018 die Reparatur von Elektro-Haushaltsgeräten mit dem „Reparaturbonus“ und gibt Tipps rund ums Reparieren. Der Online-Reparaturführer hilft bei der Suche nach kompetenten Reparaturbetrieben in der Umgebung. Oberösterreich setzt damit einen weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft.

  • Ho&Ruck

    www.horuck.at/

    Organisation/Unternehmen

    Ho & Ruck Gebrauchtmöbel Gemeinnützige GmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Tirol

    Sektor

    Sozialunternehmen

    Schwerpunkt

    Recycling

    Horuck ist ein sozialökonomischer Betrieb in Innsbruck. Horuck führt Übersiedlungen und Entrümpelungen durch, sammelt Sachspenden und bereitet diese für Re-Use vor. Parallel betreibt Horuck einen Re-Use-Shop (mit 1.001 qm der größte Indoor-Flohmarkt Tirols) und eine Tischlerei zur Reparatur und Restaurierung von Möbeln und Raritäten. Dabei bietet Horuck insgesamt 31 Arbeitsplätze für Personen mit Benachteiligungen am Arbeitsmarkt und unterstützt diese beim beruflichen Wiedereinstieg. Horuck wird vom AMS, Land Tirol und der Stadt Innsbruck gefördert.

  • Organisation/Unternehmen

    Gugler GmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Privatunternehmen

    Bundesland

    Niederösterreich

    Sektor

    Ökodesign

    Schwerpunkt

    Produktion

    gugler* hat als erstes Unternehmen weltweit den Cradle to Cradle™-Druck entwickelt, eine Produktionsphilosophie, die in Kreisläufen denkt. Cradle to Cradle-Druckprodukte basieren auf dem Prinzip der Ökoeffektivität. Sämtliche Inhaltsstoffe in Papier, Farben, Leimen und Lacken wurden analysiert, gegebenenfalls optimiert und zertifiziert.  Mittlerweile können 30 Materialien für Cradle to Cradle-Drucke eingesetzt werden. Ob Nachhaltigkeitsbericht, Kinderbücher oder ökologische Werbemittel  –  gugler* hilft Lösungen für eine l(i)ebenswerte Zukunft erfolgreich in die Welt zu bringen.

  • gugler*s Sinnreich

    sinnreich.gugler.at

    Organisation/Unternehmen

    Gugler GmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Privatunternehmen

    Bundesland

    Niederösterreich

    Sektor

    Ökodesign

    Schwerpunkt

    Innovation und Investment

    gugler* hat am Standort Melk Österreichs erstes Cradle to Cradle™-inspiriertes Plusenergie Gebäude 2017 fertiggestellt.  Es besteht zu 96 % aus recycelbaren Materialien. Zusammen mit allen weiteren nachhaltigen Maßnahmen für eine l(i)ebenswerte Zukunft ist das Areal in Melk zunehmend zu einem "Sinnreich" mutiert, einem Campus mit Seele, der den Kreislaufgedanken verinnerlicht hat.

    Ein innovatives Bürgerbeteilungsmodell – gugler*s Sinnstiftung – ermöglicht ein alternatives Investment, das ebenfalls auf Kreisläufen basiert. Denn beides ist möglich: wirtschaftlich erfolgreich zu sein UND Mensch und Natur zu nützen.

  • Reparturnetzwerk Wien

    www.reparaturnetzwerk.at/

    Organisation/Unternehmen

    DIE UMWELTBERATUNG

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Bildungseinrichtung (NPO)

    Bundesland

    Wien

    Sektor

    Bildung

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Reparaturnetzwerk Wien ist ein Netzwerk von gewerblichen Reparaturprofis in Wien, das seit 1999 von DIE UMWELTBERATUNG betreut wird. Die Netzwerksbetriebe müssen zum Schutz der KonsumentInnen und der Umwelt verpflichtende Kriterien erfüllen. Die Reparaturdienstleistung muss die hauptsächliche Tätigkeit des Betriebs sein, um sicherzustellen, dass das Interesse an einer Reparatur größer ist als am Verkauf von Neuprodukten. Außerdem erklären sich die Netzwerksbetriebe bereit an Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Reparaturnetzwerks mitzuwirken. Das Projekt Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung-MA 22 unterstützt.

  • Gemeinnütziger Verein ISSBA

    www.issba.at

    Organisation/Unternehmen

    Gemeinnütziger Verein ISSBA

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Verein

    Bundesland

    Tirol

    Sektor

    Sozialunternehmen

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Der gemeinnützige Verein ISSBA (Initiative zur Stärkung persönlicher, sozialer und wirtschaftlicher Stabilität Benachteiligter am Arbeitsmarkt) ist Träger eines sozialökonomischen Betriebes in Imst und Reutte. Der Verein betreibt u.a. 2 Second-Hand-Shops, führt ReUse-Sammlungen durch, übernimmt Entrümpelungen, betreut für Gemeinden Recyclinghöfe und leistet mit dem „Tiroler Becher- & Geschirrverleih“ einen wichtigen Beitrag zur Etablierung umwelt- und sozialverträglicher Veranstaltungen. ISSBA stellt insgesamt 49 Arbeitsplätze für Personen mit Benachteiligungen am Arbeitsmarkt zur Verfügung.

  • Organisation/Unternehmen

    AWV Feldbach

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Öffentliche Einrichtung (Behörde, öffentlicher Dienst)

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Abfallberatung

    Schwerpunkt

    Recycling

    UmSo“FE-SCHER“ ist ein langjähriges Projekt des Abfallwirtschaftsverband Feldbach mit dem sozialökonomischen Betrieb Chamäleon in der neuen Stadt Feldbach, Ortsteil Mühldorf (Bezirk Südoststeiermark, Steiermark). Seit 2003 stellt der AWV Feldbach Elektroaltgeräte und Bildschirmgeräte aus den Sammelstellen der 16 Gemeinden des AWV Feldbachs für das Projekt zur Verfügung und die Beschäftigten von Chamäleon führen die manuelle Demontage und Schadstoffentfrachtung der Geräte durch.

  • Demontage- und Recycling Zentrum

    www.drz-wien.at

    Organisation/Unternehmen

    Die Wiener Volkshochschulen GmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Sozial-Ökonomischer Betrieb

    Bundesland

    Wien

    Sektor

    Sozialunternehmen

    Schwerpunkt

    Recycling

    Das Demontage- und Recycling-Zentrum DRZ ist ein Recycling-, ReUse- und Upcycling-Betrieb für Elektroaltgeräte in Wien, in dem jährlich etwa 1.500 Tonnen Geräte behandelt werden. Als sozialökonomischer Betrieb der VHS-Wien und im Auftrag des AMS Wien ermöglicht das DRZ Arbeitssuchenden den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und bietet 65 befristete Transitarbeitsplätze an. In der Re-Use-Werkstätte werden jährlich rund 10.000 Elektrogeräte für das Re-Use vorbereitet. In der Demontage-Abteilung werden nicht mehr wiederverwertbare Geräte möglichst sortenrein manuell demontiert. In der trash_design Manufaktur entstehen Upcycling-Produkte aus Bestandteilen von Elektroaltgeräten.

  • carla Wien

    www.carla-wien.at

    Organisation/Unternehmen

    Caritas der Erzdiözese Wien

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Wien , Niederösterreich

    Sektor

    Sozialunternehmen

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    carla Wien (Caritas-Laden) ist ein Betrieb der Caritas Wien, der Sachspendensammlung, Vorbereitung zum Re-Use und Verkaufshallen betreibt, Menschen in diversen Notsituationen unterstützt, Chancen für Arbeitsintegration bietet und einen Beitrag zum Ressourcenschutz leistet.
    carla Wien betreibt zwei Re-Use- bzw. Second-Hand-Läden in Wien und eine Gratiskleiderausgabestelle in Wiener Neustadt. Hier werden 51 Transitarbeitskräfte und zusätzlich sechs Personen mit Behinderung beschäftigt, sowie stundenweise Beschäftigung für psychisch Kranke und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Rahmen des arbeitstherapeutischen Taschengeldes angeboten.

  • carla Vorarlberg

    www.carla-vorarlberg.at

    Organisation/Unternehmen

    Caritas der Diözese Feldkirch

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Vorarlberg

    Sektor

    Sozialunternehmen

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    carla Vorarlberg, die sozialen Unternehmen der Caritas Vorarlberg, betreiben die Altkleidersammlung und -sortierung in ganz Vorarlberg, Sachspendenannahme, Werkstätten, Transport- & Abholservice und fünf Re-Use-Shops. Sie bieten jährlich Arbeitsplätze für 50 bis 70 am Arbeitsplatz benachteiligte Menschen. Der Frauenanteil in den sozialen Unternehmen carla liegt bei über 70%. carla Vorarlberg beschäftigt, qualifiziert und vermittelt am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen für und in den ersten Arbeitsmarkt. Neben der Arbeitsmarktintegration ist carla der soziale Partner der Gemeinden in Vorarlberg im Bereich Sammlung und Verkauf von gut erhaltenen Second Hand Waren.

  • Die Fairmittlerei

    www.diefairmittlerei.at

    Organisation/Unternehmen

    Die Fairmittlerei

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Wien

    Sektor

    B2B Dienstleistungen

    Schwerpunkt

    Distribution

    Die Fairmittlerei übernimmt seit 2016 fabriksneue, aber aus verschiedenen Gründen, bspw. falscher Etikettierung, unverkäufliche Produkte von Industrie und Handel als Spende und vermittelt diese in bedarfsgerechten Mengen an gemeinnützige Organisationen in Österreich. Unser Konzept ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten und ein Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaft und Ressourceneffizienz. Die Vernichtung von ungebrauchten Produkten und damit die widersinnige Verschwendung von natürlichen, finanziellen und personellen Ressourcen wird vermieden, die Entstehung von Abfall reduziert und zudem sozial-ökologischer Mehrwert geschaffen.

  • Social & Green-IT

    www.afb-group.at

    Organisation/Unternehmen

    AfB mildtätige und gemeinnützige GmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Privatunternehmen

    Bundesland

    Wien , Kärnten

    Sektor

    IT-Remarketing & -Recycling

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) wurde 2004 als erstes gemeinnütziges IT-Unternehmen Europas in Deutschland gegründet. 2010 wurde die Niederlassung in Wien eröffnet. AfB ist darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen. Diese wird aufbereitet, eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorgenommen und die Geräte anschließend in den AfB-Stores oder über den Onlineshop wieder verkauft. Defekte oder zu alte Geräte werden zur Ersatzteilgewinnung in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, die übrigen Rohstoffe gehen an zertifizierte Recyclingbetriebe. AfB bietet 57 Arbeitsplätze, davon 30 für Menschen mit Behinderung.

  • wurmkiste.at: stylische, nachhaltig produzierte Wurmkiste aus Holz

    www.wurmkiste.at

    Organisation/Unternehmen

    wurmkiste.at

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Privatunternehmen

    Bundesland

    Oberösterreich

    Sektor

    Haus- und Wohnungseinrichtung

    Schwerpunkt

    Abfallwirtschaft

    wurmkiste.at produziert Kompostierer für den Innenbereich aus Holz, in denen bis zu 2.000 Würmer dafür sorgen, den Biomüll zu hochwertigem Wurmhumus sowie Wurmtee umzuwandeln. Die Kisten sind als optisch attraktive, fahrbare Hocker getarnt und integrieren sich perfekt in Ihr Zuhause. Damit kann einfach, geräusch- und geruchlos wertvoller Dünger produziert werden. Gebaut werden die Kisten aus ökologischen Rohstoffen in einer kleinen Werkstatt in Andorf/OÖ. Mit diesen Kisten kann man ganz leicht selbst den Anteil des Biomülls im Restmüll und damit den CO2-Ausstoß erheblich verringern. Bereits jetzt leben etwa 3.000.000 Würmer in den Wurmkisten von wurmkiste.at und verwerten jährlich 320t Biomüll.

  • Unverschwendet

    www.unverschwendet.at/

    Organisation/Unternehmen

    Unverschwendet

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Privatunternehmen

    Bundesland

    Wien

    Sektor

    Lebensmittel und Getränke

    Schwerpunkt

    Produktion

    Das Start-up Unverschwendet aus Wien rettet überschüssiges Obst und Gemüse aus der Landwirtschaft und produziert daraus nachhaltige Feinkost. Das Unternehmen wurde am 8. März 2016 in Wien als Einzelunternehmen gegründet. Es wird seit September 2016 gemeinsam von den Geschwistern Cornelia und Andreas Diesenreiter geleitet. Das Start-up hat es sich zum Ziel gesetzt so viel überschüssiges Obst und Gemüse wie möglich ökonomisch und effizient in der Wertschöpfungskette zu erhalten, um so unnötige Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Die Produktion nachhaltiger Feinkost ist dabei nur der erste Schritt und es werden bereits weitere Wege der Unverschwendung erarbeitet.