Initiativen Österreich

Wie lässt sich Kreislaufwirtschaft in die Praxis umsetzen? Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie auf dieser Seite Initiativen, die sich für mehr  Kreislaufwirtschaft in Österreich engagieren.

Sie sind schon selber aktiv? Dann nutzen Sie unsere Plattform, um Ihre Initiative zur Kreislaufwirtschaft zu bewerben. Füllen Sie dazu das verlinkte Formular aus und senden Sie es an office [at]circularfutures.at.

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  • HOUSEFUL

    www.houseful.eu

    Organisation/Unternehmen

    LEITAT Technological Center (ES),  alchemia-nova GmbH (AT), NEUES LEBEN gem.GmbH (AT),  Architekturbüro Reinberg ZT GmbH (AT)

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Wissensgemeinschaft (Think tank, Forschungsinstitut, Universität)

    Bundesland

    Wien , Steiermark

    Sektor

    Baugewerbe (allgemein)

    Schwerpunkt

    Sekundärrohstoffe

    Innovative circular solutions and services for the housing sector

    In HOUSEFUL werden technische Lösungen in Kombination mit Dienstleistungen auf Gebäudeebene entwickelt, die eine effiziente Nutzung von Wasser, Abfall, Energie- und Materialressourcen ermöglichen. An 4 Demonstrations-Gebäuden (2 in Österreich, 2 in Spanien) werden verschiedene Lösungen entwickelt und demonstriert (u.a. Verwandlung organischer Abfälle mithilfe von Biogasanlagen und vertikalen Pflanzenkläranlagen in Ressourcen, Material Passports, Kreislauffähigkeitsbewertungstool). Gemeinsam mit Stakeholdern werden dazu kreislauffähige Geschäftsmodelle erarbeitet. 

  • Organisation/Unternehmen

    Amt der steiermärkischen Landesregierung, Referat für Abfall und Ressourcenwirtschaft der Abteilung 14

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Öffentliche Einrichtung (Behörde, öffentlicher Dienst)

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    SUBTRACT (Nachhaltige Re-Use-Zentren) ist ein interregionales Projekt zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelbetrieben am Re-Use Sektor, finanziert im Rahmen des EU-Programms Interreg Europe. Der Schwerpunkt liegt darauf, dauerhafte, nachhaltige und wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle für am Re-Use Sektor tätige KMUs zu etablieren. Neben dem interregionalen Austausch und dem Wissensaufbau, entwickeln die acht Projektpartner aus sieben EU-Ländern (Italien, Slowenien, Spanien, Schweden, Finnland, Belgien und Österreich) im Zeitraum 2019-2023 Aktionsplänen für die Förderung des Re-Use-Sektor in den jeweiligen Regionen. 

    Österreich-Partner: Amt der steiermärkischen Landesregierung, Referat für Abfall und Ressourcenwirtschaft der Abteilung 14 Abfall- und Ressourcenwirtschaft; Projektleitung: Autorità Umbria Rifiuti e Idrico (AURI)

     

     

  • Podcast Love Zero Waste

    http://thegoodtribe.com/love-zero-waste

    Organisation/Unternehmen

    The Good Tribe & Circulous

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Privatunternehmen

    Bundesland

    Niederösterreich

    Sektor

    Schwerpunkt

    Konsum

    Im Podcast Love Zero Waste sprechen Malin Leth und Evelina Lundqvist mit führenden UnternehmerInnen, WissenschaftlerInnen, AktivistInnen, DesignerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen, die weltweit daran arbeiten, einen umfassenden Wandel hin zu Null Abfall und Kreislaufwirtschaft herbeizuführen.
    Love Zero Waste ist eine Kooperation zwischen The Good Tribe und Circulous. The Good Tribe und Circulous bieten auch Workshops, Ausbildungskonzepte und Keynotes zu den Themen Null Abfall und Kreislaufwirtschaft an.

  • PLASTECO-Supporting EU regions to curb plastics waste and littering

    www.interregeurope.eu/plasteco

    Organisation/Unternehmen

    Amt der steiermärkischen Landesregierung, Referat für Abfall und Ressourcenwirtschaft der Abteilung 14

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Öffentliche Einrichtung (Behörde, öffentlicher Dienst)

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Nachhaltige Entwicklung

    Schwerpunkt

    Abfall

    Kunststoffabfälle verschmutzen zunehmend unsere Umwelt und gefährden auch unsere Gesundheit. Die Projektpartner aus acht europäischen Ländern des Projekts PLASTECO (Interreg Europe) wollen darauf entschlossen reagieren und unternehmen in Übereinstimmung mit der "Europäischen Strategie für Kunststoffe in der Kreislaufwirtschaft" die notwendigen Schritte für einen Übergang zu einer "neuen Kunststoffwirtschaft". Die PLASTECO-Projektpartner wollen in ihren Regionen das Abfallmanagement für Kunststoffe weiterentwickeln, Einwegkunststoffe zurückdrängen und das Wirtschaftswachstum durch ökologische Innovationen fördern.

  • EduZWaCE – Education for Zero Waste and Circular Economy

    www.stadtlaborgraz.at/de/project/eduzwace

    Organisation/Unternehmen

    AKETH (Projektleitung, GRC); StadtLABOR Innovationen für urbane Lebensqualität GmbH (AT)

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Wissensgemeinschaft (Think tank, Forschungsinstitut, Universität)

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Bildung

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Während des ERASMUS+ Projektes EduZWaCE – Education for Zero Waste and Circular Economy werden Partnerorganisationen aus 9 europäischen Ländern (Österreich, Griechenland, Polen, Portugal, Tschechien, Rumänien, Slowenien, Spanien und die Slowakei) miteinander berufliche Ausbildungsprogramme in den Feldern Kreislaufwirtschaft und Abfallvermeidung erarbeiten. Das Projekt wendet sich hauptsächlich an zwei Zielgruppen: LehrerInnen und SchulungsleiterInnen an berufsbildenden Ausbildungsstätten, sowie TechnikerInnen und ArbeiterInnen in ReUse/Reparatur und Recycling Einrichtungen.

  • Schulung zum ehrenamtlichen Abfallcoach

    www.arge.at/schulung-zum-ehrenamtlichen-abfallcoach/

    Organisation/Unternehmen

    ARGE Abfallvermeidung

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Nachhaltige Entwicklung

    Schwerpunkt

    Abfallwirtschaft

    In Kooperation mit dem Land Steiermark hat die ARGE Abfallvermeidung 2015 die "Schulung zu ehrenamtlichen Abfallcoach" ins Leben gerufen. Seitdem werden in jährlichen Schulungsdurchgängen interessierte Personen, die mit der Abfalltrennung und Ressourcenverschwendung in ihrer Wohn- oder Arbeitsumgebung unzufrieden sind, in den Bereichen Abfallmanagement, Abfalltrennung,  Abfallvermeidung und Wiederverwendung sowie Konfliktmanagement ausgebildet, um anschließend ehrenamtlich beratend tätig zu werden. Der Abfallcoach klärt die BürgerInnen intensiver über die Notwendigkeit der getrennten Abfallsammlung auf und stärkt so die Abfall-Trennmoral.  

  • Reparieren statt Wegwerfen - Reparaturbonus Oberösterreich

    www.land-oberoesterreich.gv.at/204744.htm

    Organisation/Unternehmen

    Amt der Oö. Landesregierung - Abteilung Umweltschutz

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Öffentliche Einrichtung (Behörde, öffentlicher Dienst)

    Bundesland

    Oberösterreich

    Sektor

    Öffentlicher Dienst

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Reparieren statt Wegwerfen - Land OÖ fördert Reparatur von Elektro-Haushaltsgeräten

    Eine Reparatur spart Geld und schont die Umwelt – die Lebensdauer des Gerätes wird verlängert und es werden keine Ressourcen für ein neues Gerät verbraucht. Das Land Oberösterreich fördert daher seit September 2018 die Reparatur von Elektro-Haushaltsgeräten mit dem „Reparaturbonus“ und gibt Tipps rund ums Reparieren. Der Online-Reparaturführer hilft bei der Suche nach kompetenten Reparaturbetrieben in der Umgebung. Oberösterreich setzt damit einen weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft.

  • Reparturnetzwerk Wien

    www.reparaturnetzwerk.at/

    Organisation/Unternehmen

    DIE UMWELTBERATUNG

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Bildungseinrichtung (NPO)

    Bundesland

    Wien

    Sektor

    Bildung

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Reparaturnetzwerk Wien ist ein Netzwerk von gewerblichen Reparaturprofis in Wien, das seit 1999 von DIE UMWELTBERATUNG betreut wird. Die Netzwerksbetriebe müssen zum Schutz der KonsumentInnen und der Umwelt verpflichtende Kriterien erfüllen. Die Reparaturdienstleistung muss die hauptsächliche Tätigkeit des Betriebs sein, um sicherzustellen, dass das Interesse an einer Reparatur größer ist als am Verkauf von Neuprodukten. Außerdem erklären sich die Netzwerksbetriebe bereit an Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Reparaturnetzwerks mitzuwirken. Das Projekt Reparaturnetzwerk Wien wird von der Wiener Umweltstadträtin, der MA 48 und der Wiener Umweltschutzabteilung-MA 22 unterstützt.

  • Stadt Graz: Reparaturmaßnahmen - Förderung

    www.graz.at/cms/beitrag/10224804/7882683/

    Organisation/Unternehmen

    Stadt Graz

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Öffentliche Einrichtung (Behörde, öffentlicher Dienst)

    Bundesland

    Steiermark

    Sektor

    Elektronik

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 16. November 2017 fördert die Stadt Graz Reparaturinitiativen (Repair-Cafés) und Reparaturdienstleistungen (bei dazu berechtigten Gewerbeunternehmen).

    Diese Förderung dient der Ressourcenschonung durch Wiederverwendung von grundsätzlich noch gebrauchsfähigen Gegenständen (ReUse). Dazu soll die Tätigkeit des Reparierens wieder stärker hervorgehoben werden und gemeinschaftliche Reparaturinitiativen gefördert werden. Die Förderung von Reparaturmaßnahmen dient neben dem (gemeinschaftlichen) Reparieren von defekten, aber noch reparierbaren Gegenständen und damit der Erhöhung der Lebensdauer dieser Gegenstände auch der Bewusstseinsbildung.

    Richtlinie für die Förderung von Grazer Reparaturmaßnahmen ab 17.11.2017

  • Österreichisches Netzwerk der Reparaturiniativen

    www.repanet.at/projekte-2/reparaturcafes_initiativen/

    Organisation/Unternehmen

    RepaNet u.a.

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Bundesland

    Wien

    Sektor

    Nachhaltige Entwicklung

    Schwerpunkt

    Konsum

    Seit April 2017 treffen sich VertreterInnen der ehrenamtlichen österreichischen Reparaturinitiativen halbjährlich, um ihre Interessen zu bündeln, Personen beim Gründen einer eigenen Reparaturinitiative zu helfen, Best Practice Beispiele zur Verfügung zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Im Auftrag des BMNT koordiniert RepaNet die Bildung des Netzwerks in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Initiativen.

  • Organisation/Unternehmen

    LNEG (Portugal), Partner in Österreich: Österreichisches Ökologie-Institut und TU Wien

    Art der Organisation/des Unternehmens

    NGO oder NGO-Netzwerk

    Sektor

    Bau- und Möbelbranche

    Schwerpunkt

    Design

    KATCH_e - Knowledge Alliance on Product-Service Development towards Circular Economy and Sustainability in Higher Education

    KATCH_e vereint 11 Partner aus vier EU-Ländern (Österreich, Dänemark, Spanien und Portugal), um die Kompetenzen zur Entwicklung von kreislauforientierten und nachhaltigen Produkt-Dienstleistungen in der Bau- und Möbelbranche zu stärken. Wir entwickeln Ausbildungsmaterialien, um die Kreislaufwirtschaft in der Bau- und Möbelbranche zu etablieren. Die Inhalte richten sich an Studierende (Design, Architektur u ä.) und Berufstätige der beiden Sektoren und konzentrieren sich im Speziellen auf die Entwicklung von nachhaltigen Produkt-Dienstleistungen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Der Aufbau der Wissensallianz wird durch EU Erasmus+ gefördert.

  • Organisation/Unternehmen

    Cleantech-Cluster / Business Upper Austria - OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Standortagentur

    Bundesland

    Oberösterreich

    Sektor

    Standortförderung

    Schwerpunkt

    Innovation und Investment

    Der Cleantech-Cluster vernetzt AkteurInnen - von Rohstoffproduktion, der verarbeitenden Industrie, Forschung, Maschinenbau, Recycling und Entsorgung - um gemeinsame Lösungen zu finden und neue Technologien zu entwickeln. Dabei kooperiert der Cleantech-Cluster branchenübergreifend mit seinen 10 Cluster-Initiativen in der Biz-Up (Kunststoff, Automobil, Möbel- und Holzbau, Lebensmittel, Medizintechnik, Mechatronik, IT, Software, Logistik und HR) und mit über 2000 Partnerunternehmen (vom Einzelunternehmen bis zum Milliardenkonzern). Um die Umsetzung speziell bei KMUs zu unterstützen betreut der Cleantech-Cluster auch EU-Projekte und bietet somit seinen PartnerInnen eine international ausgereifte Circular Economy Toolbox.

  • Wien repariert's - Der Wiener Reparaturbon

    www.wien.gv.at/umweltschutz/wienerreparaturbon.html

    Organisation/Unternehmen

    Stadt Wien

    Art der Organisation/des Unternehmens

    Öffentliche Einrichtung (Behörde, öffentlicher Dienst)

    Bundesland

    Wien

    Sektor

    Schwerpunkt

    Repair/ReUse

    Förderprogramm "Wien repariert's - Der Wiener Reparaturbon

    * Gefördert werden 50 Prozent der Bruttorechnungssumme bis zu einem maximalen Förderbetrag von 100 Euro.
    * Der Förderbetrag wird sofort von der Rechnung abgezogen.
    Reparaturbon herunterladen

    Eine Reparatur leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz. Damit reparieren finanziell attraktiver wird, kann der Wiener Reparaturbon bei Betrieben des Reparaturnetzwerks Wien, die am Förderprogramm teilnehmen, innerhalb der Aktionszeiträume eingelöst werden. Gefördert werden 50 Prozent der Bruttorechnungssumme bis zu einem maximalen Förderbetrag von 100 Euro.

    Der Förderbetrag wird sofort von der Rechnung abgezogen. Sie müssen keine mühsamen Anträge zur Auszahlung stellen. Insgesamt stehen bis 2023 1,6 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung.

    Dass sich nicht nur die Umwelt über die verlängerte Nutzungsdauer von Gegenständen freut, ist ein weiterer Bonus: Der Wiener Reparaturbon stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe, hebt die Wertschöpfung in Wien, sichert Arbeitsplätze und fördert das Bewusstsein für einen ressourcenschonenden Lebensstil.

    Erhältlich ist der Wiener Reparaturbon unter Wiener Reparaturbon.